Krammer Verlag Düsseldorf AG

Firmenhistorie

Krammer Verlag Düsseldorf AG Albert Krammer gründete im Jahre 1930 den Verlag in Prag.
Von Anfang an spezialisierte er sich auf Fachzeitschriften und Spezialliteratur für den technischen Gebäudeausbau. Die Zeitschriften waren zumeist zweisprachig - tschechisch / deutsch. Er kaufte die Sanitär- und Heizungstechnik "SHT", die 1913 in Strassburg von Leroy und Bamberger gegründet wurde. Dieser Titel ist bis heute unser Flaggschiff und eine der abonnementstärksten Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum.

Krammer Verlag Düsseldorf AG Neben technischer Literatur wurden nach 1933 auch zunehmend belletristische Titel ins Verlagsprogramm aufgenommen. Im Krieg reduzierte sich das Programm weitestgehend auf technische Literatur, vor allem aber auf ausbildungsbegleitende Zeitschriften und Hefte. 1945 mußte Albert Krammer die Tschechoslowakei verlassen und flüchtete nach Düsseldorf, um den Verlag wieder neu aufzubauen. Da es zu diesem Zeitpunkt in der englischen Zone strikt untersagt war, technische Literatur zu verlegen, wurde ein Wirtschaftsmagazin für die technische Gebäudeausrüstung "RAS" aus der Wiege gehoben. Erst 1948 konnte die "SHT" wieder erscheinen. In den Wachstumsjahren bis 1970 wurde zusätzlich ein Buchprogramm aufgebaut. 1968 wurde der Titel "Sanitär & Heizungs Report", eine Kennziffernzeitschrift, in Anlehnung an das amerikanische Magazin "Scope" eingeführt.

Krammer Verlag Düsseldorf AG 1960 - nach dem Tode Albert Krammers - übernahmen Dr. Kurt und Rudolf Krammer die Leitung des Verlages. Im Gegensatz zu vielen anderen kleineren Verlagshäusern gelang es den beiden, durch eine strikte Aufgabentrennung, den redaktionellen Bereich vom Verkauf unbeeinflusst zu lassen.

Bereits Ende der 60er Jahre wurden erste betriebsorganisatorische Ansätze entwickelt, mit denen die Grundlagen für eine moderne Unternehmensorganisation aufgebaut werden konnten. 1986 übernahm Dr.-Ing. Klaus Krammer die alleinige Geschäftsführung und baute den Verlag in den folgenden Jahren auch international aus. Heute befinden sich Tochtergesellschaften in Leipzig, Tschechien und Belgien.

Seit 1994 beschäftigt sich der Verlag auch intensiv mit den neuen Medien. Er fungiert sowohl als Dienstleister gegenüber Industriekunden, ist aber auch mit einem eigenen Angebot auf CD-ROM und im Internet präsent.

Anfang 1996 wurde der Krammer Verlag, der bis dahin als Kommanditgesellschaft firmierte, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, einerseits um weitere Wachstums-Schritte zu begleiten und andererseits, um zu einer eindeutigen Trennung zwischen den Gesellschaftern und der Geschäftsleitung zu gelangen.

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurden die digitalen und redaktionellen Dienstleistungen in die eigenständigen Tochtergesellschaften KRS und KNM ausgegliedert.